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Bortelid [lia bortenfor = die dahinter liegende Talseite] liegt in Südnorwegen rund 100 km nördlich von Kristiansand und ist das Tor zur südlichsten Gebirgswelt „Setesdalsheiane“. Feste Einwohner gibt es hier kaum, allerdings mehr als 1000 Hütten, die sich mit ihren Grasdächern in die Landschaft einfügen. Einheimische aus den Küstenstädten verbringen hier ihre Wochenenden und Ferien, zudem stehen eine Vielzahl dieser Privathütten zur Vermietung zur Verfügung. Unter www.bortelid.as können Sie Hütten oder Apartments buchen. Auch gibt es für Gruppen bis zu 48 Personen eine einfache Herberge (acht 6er Zimmer mit Dusche/WC; große Gemeinschaftsküche).
Im Zentrum befindet sich ein kleiner Supermarkt (siehe Supermarkt). Im Winter gibt es für Ski- und Snowboardfreunde zahlreiche Möglichkeiten. Langläufer können sich auf über 50 km Langlaufloipen freuen. Zudem befindet sich im Zentrum eine Lichtloipe für alle die, die abends noch nicht genug haben vom Skilaufen.
Für Alpinisten, Snowboarder und Telemarker stehen fünf Lifte mit Abfahrten bis zu 1,8 km Länge bereit. Mehr Informationen unter www.bortelid.no. Außerdem befindet sich direkt neben dem Alpinsenter das "Møteplassen" (Café/Bistro), das parallel zum Skilift geöffnet hat.  Mit 600 m ü.M. ist Bortelid von Januar bis Ende April für gewöhnlich schneesicher, wobei der Winter auch von November bis weit in den Mai andauern kann. Der Sommer beginnt im Juni und endet Ende August. Mit ein wenig Glück kann man im September und Oktober noch gut Wandern gehen. Direkt nördlich von Bortelid beginnt die schon erwähnte Setesdalsheiane, die sich bis hin zum Haukelifjell im Norden erstreckt. Die Natur in diesem Schutzgebiet ist äußerst vielfältig. Alles liegt auf einer Höhe zwischen 600 und 1000 Metern. In kürzester Zeit kann man in einem Tal Schutz vor Wind suchen oder auf einem Berg seine Blicke schweifen lassen. Ein stetiges Bergauf und Bergab ohne lange, steile Passagen. Es eröffnen sich ständig neue Perspektiven. In den Niederungen, wo Moorwiesen und Sümpfe den Vorrang haben, wirkt die Landschaft sehr lieblich. Lilablühendes Heidekraut und Blaubeeren sind wohl die meist anzutreffenden Pflanzen in diesem Gebiet. Die höheren Lagen, in denen die Baumgrenze erreicht ist (800-1000 m), sind sehr felsenreich (Granit). Die Wandertouren sind deshalb sehr abwechslungsreich: von schroffen Felsformationen bis zu mediterran anmutenden Landschaften. Mit ein bisschen Glück kann man sogar Elche oder Rentiere (Norwegens südlichster frei lebender Rentierstamm!) zu Gesicht bekommen. 
Im Winter kann man hier querfeldein ohne gespurte Loipen die ursprünglichste Art des Skilaufens erleben. Hinzu kommen die urigen Hütten des DNT (Den Norske Turistforening, norwegischer Wanderverein), die auf Mehrtagestouren warme Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Ab sechs Nächten im Jahr lohnt sich eine Mitgliedschaft (mehr Infos unter www.turistforeningen.no oder www.kot.no). 
Für alle Kunstfreunde empfehlen wir ein Besuch im „Atelier Håkon” in Logna 10 km südlich von Bortelid (www.atelierhaakon.com). Håkon Torsland betrieb in den 70er Jahren ein Hotel in Bortelid (Heute: Apartments und Herberge für Selbstversorger) und baute unsere Hütte, in der wir leben. 
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